Satzung SC 1903 Weimar e.V. (download)


§ 1 Name und Sitz
(1) Der Verein wurde am 28. Juni 1991 gegründet und trägt den Namen „ Sport – Club 1903 Weimar e.V." Er wurde unter der Nr. 448 in das Vere insregister eingetragen und hat seinen Sitz in Weimar Die Vereinsfarben sind Schwarz-Gelb-Grün. Er tritt die Rechtsnachfolge der Abteilung Fußball und Schach des SV Motor Weimar an. Der Verein besteht nur aus einer Abteilung Fußball.

(2) Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Ziele und Grundsätze
(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.

(2) Um seine Ziele zu verwirklichen stellt sich der Verein insbesondere folgenden Aufgaben: - die Förderung und Ausübung des Fußballsports - die spezielle Förderung des Sports der Kinder und Jugendlichen - der Mitgestaltung des kulturellen und öffentlichen Lebens - der Verein knüpft an die Tradition des im Jahre 1903 gegründeten Vereins „Sport Club 1903 – Weimar" an

(3) Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Interessen.

(4) Die Organe des Vereins § 7 üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus.

(5) Mittel, die dem Verein zufließen, dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Verwaltungsausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

(6) Der Verein wahrt parteipolitische Neutralität. Er räumt den Angehörigen aller Völker und Rassen gleiche Rechte ein und vertritt den Grundsatz religiöser und weltanschaulicher Toleranz.

§ 3 Rechtsgrundlagen
(1) Der Verein ist juristische Person und wird im Rechtsverkehr durch seinen Präsidenten, sowie dem Vizepräsidenten in Verbindung mit dem Schatzmeister vertreten.

(2) Der Verein ist Mitglied des Landessportbundes sowie der Sportverbände, deren Sportarten im Verein betrieben werden und er kennt die entsprechenden Satzungen und Ordnungen an.

(3) Der Verein regelt die Arbeit durch Ordnungen und Entscheidungen seiner Organe. Grundlagen hierfür sind:
a) seine Satzung
b) seine Geschäftsordnung
c) seine Finanzordnung
d) die Wettkampfordnung der Sportverbände
e) die Rechtsordnungen der Sportverbände

§ 4 Mitgliedschaft
(1) der Verein besteht aus:

1. den erwachsenen Mitgliedern.
a) ordentlichen Mitgliedern, die sich im Verein sportlich betätigen und das 18. Lebens jahr vollendet haben.
b) passiven Mitgliedern, die sich im Verein nicht sportlich betätigen und das 18. Lebensjahr vollendet haben.
c) fördernden Mitgliedern.
d) Ehrenmitgliedern.

2. den jugendlichen Mitgliedern bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres.

(2) Dem Verein kann jede natürliche Person als Mitglied angehören.

(3) Die Mitgliedschaft ist schriftlich unter Anerkennung der Vereinssatzung zu beantragen. Über die Aufnahme von Mitgliedern entscheidet der Vorstand. Im Falle einer Ablehnung, die nicht begründet werden braucht, ist die Berufung an die Mitgliederversammlung durch den Antragsteller zulässig. Diese entscheidet endgültig. Bei Aufnahmeanträgen Minderjähriger bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres ist die schriftliche Zustimmung der gesetzlichen Vertreter erforderlich.

(4) Die Mitgliedschaft erlischt durch:
a) Austritt b) Ausschluß c) Tod

(5) Der Austritt muß dem Vorstand gegenüber schriftlich erklärt werden.
genüber schriftlich erklärt werden.

(6) Ein Mitglied kann vom Vorstand aus dem Verein ausgeschlossen werden:
a) wegen erheblicher Verletzung satzungsgemäßer Verpflichtungen
b) wegen Zahlungsrückstandes mit Beiträgen von mehr als einem Jahr trotz Mahnung
c) wegen eines schweren Verstoßes gegen die Interessen des Vereins oder groben unsportlichen Verhaltens
d) wegen unehrenhafter Handlungen.

In den Fällen a, c und d ist vor der Entscheidung dem betroffenen Mitglied Gelegenheit zu geben, sich zu rechtfertigen. Er ist zu der Verhandlung des Vorstandes über den Ausschluß unter Einhaltung einer Mindestfrist von 14 Tagen schriftlich zu laden. Die Frist beginnt mit dem Tage der Absendung. Die Entscheidung erfolgt schriftlich und ist mit Gründen zu versehen. Der Bescheid über den Ausschluß ist durch eingeschriebenen Brief zuzustellen. Gegen den Entscheid ist die Berufung an die Mitgliederversammlung zulässig. Die Berufung ist binnen 3 Wochen nach Absendung der Entscheidung schriftlich einzulegen. Die Mitgliederversammlung entscheidet endgültig.

(7) Bei Beendigung der Mitgliedschaft infolge Austritts bleiben die Beitragspflicht bis zum Ende des laufenden Monats und andere Verpflichtungen gegenüber dem Verein bestehen.

(8) Ausgeschiedene oder ausgeschlossene Mitglieder haben keinen Anspruch auf Anteile aus dem Vermögen des Vereins. Andere Ansprüche eines ausgeschiedenen oder ausgeschlossenen Mitgliedes gegen den Verein müssen binnen sechs Monaten nach dem Erlöschen der Mitgliedschaft durch einen eingeschriebenen Brief schriftlich dargelegt und geltend gemacht werden.

§ 5 Rechte und Pflichten
(1) Die Mitglieder haben das Recht:
a) die Wahrnehmung ihrer Interessen durch den Verein zu verlangen und die dem Verein zur Verfügung stehenden Einrichtungen im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten zu benutzen
b) im Rahmen des Vereinszweckes an den Veranstaltungen/Wettkämpfen teilzunehmen.

(2) Die Mitglieder haben die Pflicht:
a) an der Erfüllung der Aufgaben des Vereins aktiv mitzuwirken und dessen Ansehen zu vermehren
b) sich entsprechend der Satzung und den weiteren Ordnungen des Vereins zu verhalten. Die Mitglieder sind zu gegenseitiger Rücksichtnahme und Kameradschaft verpflichtet.
c) die Mitgliedsbeiträge und Umlagen fristgemäß zu entrichten.

(3) Gegen Mitglieder, die gegen die Satzung oder gegen Beschlüsse des Vorstandes oder der Mitgliederversammlung verstoßen oder sich eines Verstoßes gegen die Interessen des Vereins oder eines unsportlichen Verhaltens schuldig machen, können nach vorheriger Anhörung vom Vorstand folgende Maßregelungen verhängt werden:

a) Verweis
b) Verbot der Teilnahme am Sportbetrieb und den Veranstaltungen des Vereins auf die Dauer von bis zu vier Wochen.

(4) Der Bescheid über die Maßregelung – die gegenüber Ehrenmitgliedern nicht möglich ist – ist mit Einschreibbrief zuzustellen. Dem betroffenen Mitglied steht das Recht zu, gegen diese Entscheidung binnen zwei Wochen nach Absendung den Beschwerdeausschuß des Vereins anzurufen.

§ 6 Organe
Die Organe des Vereins sind:
a) die Mitgliederversammlung
b) der Vorstand

Der Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:
1. Ehrenpräsident
2. Präsident
3. Vizepräsident
4. Schatzmeister
5. Abteilungsleiter Fußball für Männer und Frauen
6. Jugendleiter

§ 7 Die Mitgliederversammlung

(1) Oberstes Organ des Vereins ist die Mitgliederversammlung. Die wichtigste Mitgliederversammlung ist die Mitgliedervollversammlung. Die Mitgliedervollversammlung kann auf Delegiertenbasis durchgeführt werden.

Diese ist zuständig für:
a) Entgegennahme der Berichte
b) Entgegennahme des Berichtes der Kassenprüfer bzw. der Revisionskommission
c) Entlastung und Wahl des Vorstandes
d) Wahl der Kassenprüfer bzw. der Revisionskommission
e) Genehmigung des Haushaltsplanes
f) Satzungsänderungen
g) Beschlussfassung über Anträge
h) Entscheidung über die Berufung gegen den ablehnenden Entscheid des Vorstandes nach § 5, Abs. 3
i) Berufung gegen den Ausschluß eines Mitgliedes nach § 5, Abs. 6
j) Ernennung von Ehrenmitgliedern nach § 11
k) Wahl der Mitglieder von satzungsgemäß vorgesehenen Ausschüssen
l) Auflösung des Vereins

(2) Die Mitgliedervollversammlung findet mindestens einmal jährlich statt, sie sollte im I. Quartal durchgeführt werden.

(3) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist innerhalb einer Frist von zwei Wochen mit entsprechender schriftlicher Tagesordnung einzuberufen, wenn es
a) der Vorstand beschließt oder
b) 20 v. H. der erwachsenen Mitglieder beantragen.

(4) Die Einberufung von Mitgliederversammlungen erfolgt durch den Vorstand mittels
schriftlicher Einladung. Für den Nachweis der frist- und ordnungsgemäßen Einladung reicht die Absendung der schriftlichen Einladung aus. Zwischen dem Tag der Einladung und dem Termin der Versammlung muß eine Frist von mindestens 2 bis höchstens 4 Wochen liegen. Mit der Einberufung der Mitgliederversammlung ist die Tagesordnung mitzuteilen. Anträge auf Satzungsänderungen müssen bei der Bekanntgabe der Tagesordnung wörtlich mitgeteilt werden.

(5) Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Bei Beschlüssen und Wahlen entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Stimmenthaltungen gelten als nicht abgegebene Stimmen. Bei Wahlen erfolgt in der Regel eine geheime Abstimmung.

(6) Anträge können gestellt werden:
a) von jedem Mitglied, das das 14. Lebensjahr vollendet hat
b) vom Vorstand

(7) Anträge auf Satzungsänderungen müssen vier Wochen vor der Mitgliederversammlung schriftlich beim Vorsitzenden des Vereins eingegangen sein.

(8) Über andere Anträge kann in der Mitgliederversammlung nur abgestimmt werden, wenn diese Anträge mindestens eine Woche vor der Versammlung schriftlich bei dem Vorsitzenden des Vereins eingegangen sind. Später eingehende Anträge dürfen in der Mitgliederversammlung nur behandelt werden, wenn ihre Dringlichkeit mit einer Zweidrittelmehrheit bejaht wird. Dringlichkeitsanträge auf Satzungsänderungen sind ausgeschlossen.

(9) Über die Mitgliederversammlung ist ein Ergebnisprotokoll zu fertigen, das vom Versammlungsleiter und dem Protokollführer unterzeichnet werden muss.

§ 8 Stimmrecht und Wählbarkeit
(1) Mitglieder, die das 14. Lebensjahr vollendet haben, besitzen Stimm- und Wahlrecht. Jedes Mitglied bis zum 14. Lebensjahr wird durch einen Sorgeberechtigten mit Stimmrecht vertreten.
(2) Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden.
(3) Gewählt werden können alle Mitglieder des Vereins, die das 16. Lebensjahr vollendet haben.
(4) Mitglieder, denen kein Stimmrecht zusteht, können an der Mitgliederversammlung als Gäste teilnehmen.

§ 9 Der Vorstand

(1) Der Vorstand besteht aus:
a) Ehrenpräsident
b) Präsident
c) Vizepräsident
d) Schatzmeister
e) Abteilungsleiter Fußball Männer und Frauen
f) Jugendleiter

(2) Der Vorstand führt die Geschäfte im Sinne der Satzung und der Beschlüsse der Mitgliederversammlung. Er fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmgleichheit entscheidet die Stimme des Präsidenten bzw. bei dessen Abwesenheit seines Vertreters. Er ordnet und überwacht die Tätigkeit der Abteilungen und berichtet der Mitgliederversammlung über seine Tätigkeit. Der Vorstand ist berechtigt, für bestimmte Zwecke Ausschüsse einzusetzen. Er kann verbindliche Ordnungen erlassen. Der Vorstand legt Beiträge fest, sowie Umlagen und deren Fälligkeit.

(3) Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind:
- der Präsident
- der Vizepräsident
- der Schatzmeister

(4) Gerichtlich und außergerichtlich wird der Verein durch je zwei der genannten Vorstandsmitglieder gemeinsam vertreten.
(5) Der Vorstand wird für jeweils 4 Jahre gewählt. Die Vorstandsmitglieder bestätigen mit einfacher Mehrheit in offener Stimmabgabe die vorgeschlagenen Funktionskandidaten.

§ 10 Ehrenmitglieder
(1) Personen, die sich um den Verein besonders verdient gemacht haben, können auf Vorschlag des Vorstandes zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Die Ernennung zu Ehrenmitgliedern erfolgt auf Lebenszeit, wenn zwei Drittel der Stimmen der anwesenden Stimmberechtigten dem Vorschlag zustimmen.

(2) Ehrenmitglieder haben in der Mitgliederversammlung Stimmrecht.

§ 11 Beschwerdeausschuß

Der Beschwerdeausschuß besteht aus drei erwachsenen Mitgliedern, die nicht dem Vorstand angehören dürfen. Er wird jeweils für zwei Jahre gewählt.

§ 12 Kassenprüfer bzw. Revisoren
Die Mitgliederversammlung wählt für die Dauer von zwei Jahren zwei Kassenprüfer, die nicht Mitglied des Vorstandes oder eines von ihm eingesetzten Ausschusses sein dürfen.

§ 13 Beiträge und Umlagen
(1) Zur Erfüllung der Aufgaben des Vereins können Mitgliedsbeiträge erhoben werden. Die Entscheidung darüber und über die Höhe fällt der Vorstand.
(2) Zur Erfüllung besonderer Aufgaben kann der Vorstand die Erhebung von Umlagen beschließen.

§ 14 Auflösung des Vereins
(1) Die Auflösung des Vereins kann von einer zu diesem Zweck einberufenen Mitgliedervollversammlung/Delegiertenkonferenz erfolgen, wenn diese die Auflösung mit Dreiviertelmehrheit der erschienenen Stimmberechtigten beschließt.
(2) Bei Auflösung des Vereins fällt sein Vermögen, soweit es evtl. Ansprüche an den Verein übersteigt, an den Landessportbund, der es unmittelbar und ausschließlich für die in § 2 aufgeführten Zwecke zu verwenden hat.

§ 15 Inkrafttreten
Diese Satzung ist in der vorliegenden Form am 26.01.2012 von der Mitgliederversammlung des Fußballvereins beschlossen worden und tritt damit in Kraft.

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