... ziemlich bitter, als man nach der Saison 83/84 in die Bezirksliga abstieg. Erstens weil wie in solchen Fällen üblich, alles vermeidbar gewesen und wenn man nur auf die Stammtischtrainer gehört hätte am Ende minimal der Aufstieg Pflicht gewesen wäre.
Das eigentlich so tragische an der Sache war jedoch, das man selbst im Falle der Bezirksmeisterschaft nicht mit dem direkten Aufstieg belohnt würde. Mit der Schaffung der neuen zweigleisigen 2.Liga standen auch noch Aufstiegsspiele gegen 4 Mitaspiranten um die 2. Liga an.
Aber man war sich dessen bewußt und vepflichtete einige Spieler. Man ging die Saison also dementsprechend zielstrebig an und konnte einen Spieltag vor Schluß den Bezirksmeistertitel erringen.
Etappe eins  war geschafft, nun ging es in die so wichtigen Aufstiegsspiele. Die Gegner waren Ludwigsfelde, Prenzlau, Espenhain und die Zweite vom 1. FC Magdeburg.
Im ersten Spiel ging es am Mittwoch,d. 12.06.85 gegen Motor Ludwigsfelde. Vor 2200 Zuschauern gab es ein gerechtes 1:1.
Die Zeitung fragte sich ob des Punktverlustes, war es das schon mit den Aufstiegsträumen?
Im nachfolgendem Spiel gegen Lok/Armaturen Prenzlau gab es wieder ein Remis, Endstand vor 2000 Zuschauern im Ucker-Stadion war 0:0.
Nach Hälfte der Aufstiegsrunde stand man mit 2 Zählern zwar noch unbesiegt aber auch noch sieglos so lala in der Tabelle.
Also mußte man gegen Aktivist Espenhain koste es was es wolle gewinnen, und am besten noch mit einem ordentlichem Torpolster.
2200 Zuschauer strömten wieder auf den heiligen Weimarer Fußballberg und wurden Zeuge eines mitreißenden Spieles Ihrer Motorelf. Bei den  vier sehenswert herausgespielten Toren durch Wengefeldt, Karczmarczyk, Gerlach und Steiner leistete dreimal Lindenbergliebling Ede Kühnhold die Vorarbeit.
Nun ging zum Alles oder Nichts nach Magdeburg, deren 2. Mannschaft sich auch noch Chancen auf den Aufstieg ausrechnete. Verlieren durfte man auf keinen Fall, ein Punkt könnte ob des guten Torverhältnisses reichen, da Ludwigsfelde in Espenhain spielte und diese nun nicht unbedingt in dieser Aufstiegsrunde überzeugten.
Das Tor zum Aufstieg schoß in dieser an Dramatik kaum zu überbietenden Endphase der Aufstiegsrunde Kai Wengenfeld zum umjubelten 1 :1 Ausgleich, man stieg also mit den um 2 Tore besseren Torverhältnis auf.
Und der Spieler mit den meisten Einsätzen war? Wers weiß kann mailen und darf mir einen ausgeben
Jedenfals kamen 28 Spieler in dieser Saison zum Einsatz, die interne Torschützenliste gewann Ede Kühnhold mit 11 Treffern.



Seite bearbeiten
1 1 8 7 1 9 3