Thüringenliga
FC Eisenach vs. SC 1903 Weimar - 0:5

Der FC Eisenach hatte sich für das Duell gegen Weimar viel vorgenommen nach der 0:6-Pleite in der Hinserie. Doch die Gäste fanden besser ins Spiel und bestimmten die ersten Halbzeit. Die erst Großchance hatte Johannes Rosenhan, der frei vor dem Keeper auftauchte. Allerdings nahm ihn Arnold noch die Kugel vom Fuß (6.). Wenig später traf der Gästestürmer dann per Drehschuss mit Links zum 1:0 (11.). Und der Torjäger lief weiter zur Galaform auf und markierte noch vor der Pause einen lupenreinen Hattrick, wobei er jeweils in Mittelstürmer-Marnier abschloss (25./34.). Der FCE zeigte keine gute erste Halbzeit.

Zur Pause wechselte Michael Offenhaus gleich dreifach und brachte damit jede Menge Schwung ins Spiel der Wartburgstädter. Die Gäste hatten in dieser Phase Glück, dass das 1:3 nicht fiel. Vorne konnte sich die Junker-Elf weiter auf Johannes Rosenhan verlassen. Einen Freistoß von Pabst von halbrechts köpfte der Stürmer aus 5 m ins linke Toreck zum 4:0 ein (51.). Die Köpfe gingen danach bei den Eisenacher etwas runter. Jäpel machte nach Pass von Unverricht schließlich noch den Deckel drauf, als er ins lange Eck einschob (72.). Danach spielten es die Goethestädter locker zu Ende. 

Michael Junker (Trainer SC 1903 Weimar): "Es zeigt sich mal wieder, dass Vorbereitung zwar wichtig ist, aber im Grunde egal ist. Die Ergebnisse waren zwar suboptimal, aber wir haben viel trainiert und viele Einheiten gemacht und waren fit. Nach den zwei schnellen Toren ging es bei Eisenach sicher in den Köpfen ab und Erinnerungen an das Hinspiel wurden wach. Am Ende sind wir froh, dass es so gelaufen ist, weil ich personell echte Probleme hatte."

Quelle: fupa.net - Andre Hofmann, am 04.03.2017 17:56 Uhr 

Kreisoberliga
SC 1903 Weimar II vs. Schöndorfer SV

Beim Weimarer Derby zahlte sich die Geduld des Gastgebers am Ende aus und so konnte der SC 03 Weimar II gegen den Schöndorfer SV mit 1:0 gewinnen.Schon in der ersten Halbzeit rief SC-Trainer Jan Hanke seinen Männern nach langen Bällen zu: "Keine Panik. Wir haben noch Zeit." Die Schöndorfer bestachen nämlich ein weiteres Mal mit einer gut organisierten Abwehr, die dem Gegner kaum Luft für Passspiel ließ. SSV-Kapitän Alexander Haubold stand als fünfter Mann in der Die größte Möglichkeit hatte Johannes Märtin, der nach einem Fehler im Fünfer an den Ball kam, das Spielgerät aber knapp am Pfosten vorbeischob. Ansonsten wurde es nur nach Standards ein wenig gefährlich, aber ohne Ergebnis.

Im zweiten Durchgang änderte sich nicht viel am Spiel. Die Schöndorfer standen weiterhin ganz gut in der Defensive, kamen aber kaum noch gefährlich vor das Tor von Torhüter Daniel Feuerstein. So nach und nach schwanden die Kräfte ein wenig bei den Gästen und nach 70 Minuten folgte die beste Phase der Hausherren. Ein erster Angriff landete in zentraler Position vor dem Tor, wo Marcus Stinka mit seinem Schuss den linken Außenpfosten massierte. Wenige Momente später streifte der Abschluss von Steve Zelßmann aus ähnlicher Position rechts am Tor vorbei. Danach sollte der entscheidende Angriff des Spiels folgen. Über rechts kämpfte sich Ho Don Ryu durch und spielte in die Mitte. Dort stand am Rande des Sechszehners Eric Zeitz frei, der den Ball richtig traf und unhaltbar im Eck versenkte.

Dies war dann auch der Genickbruch für die Gäste. Der SC bleibt damit auf dem zweiten Tabellenplatz.

Christian Albrecht TA/ 06.03.17
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